TRANSFORMAT
Notel Prinzregent, München, 2016
in Zusammenarbeit mit Emanuel Guarascio


bei TRANSFORMAT handelt es sich um eine im Raum hängende Konstruktion. Als Material für die Konstruktion dienen ausschließlich die im Raum vorgefundenen Dinge. Einrichtungsgegenstände, Teppichboden, Lampen, etc. werden vom Raum gelöst, zerteilt und in einer hängenden Konstruktion neu geordnet.
Dies geschieht innerhalb einer speziellen Form des Dialogs. Er wird nonverbal geführt. Nicht ein Ergebnis, auf das man sich vorher geeinigt hat, findet Eingang in die Konstruktion, sondern der Dialog selbst manifestiert sich in der Konstruktion.

An einem Stahlseil hängend, wächst die Konstruktion in den Raum. Das Hängen gewährleistet die größtmögliche Trennung der Konstruktion vom
Raum innerhalb des Raums. Zudem gilt es beim Einbringen der Materialien in die Konstruktion, die Massen und Kräfte zu beachten. Das
Hängen gibt dem Dialog somit eine weitere bestimmende Regel: eine Regel der Balance: Man bringt Material ein, die Konstruktion geräht
aus dem Gleichgewicht, der Andere reagiert ebenfalls mit einer Aktion usw.